Leipzig Germany
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Herzlich willkommen!

Ich begleite Sie in Ihren Veränderungen.

Moderation und Gruppenprozessbegleitung.

Einmalig oder regelmäßig, mit Struktur für die Entscheidungsfindung oder als kritische Reflektion von Gruppendynamiken, im Plenum oder als Zukunftswerkstatt.

Mediation und
Konfliktmoderation.

In einem Konflikt steckt immer die Chance mehr über uns zu lernen und zu erkennen welche Bedürfnisse und Werte uns wichtig sind. Ich begleite Sie dabei professionell als ausgebildete Mediator*in.

Workshops, Trainings und Weiterbildungen.

Zu Themen wie Moderation von Gruppentreffen (online oder Präsenz), Konfliktprävention, Klassismus, kritisches Weißsein/Anti-Rassismus, Nachhaltiger Aktivismus.

Wie arbeite ich?

Allparteilichkeit und Vetraulichkeit als Prinzip.

Ich stelle mich nicht vermeintlich „neutral“ zwischen die verschiedenen Positionen, sondern an die Seite aller Parteien gleichermaßen. Damit gute Gespräche entstehen können, thematisieren wir den Umfang der Vertraulichkeit untereinander.

Machtkritisch und diskriminierungssensibel.

Aufgrund unterschiedlicher gesellschaftlicher Positionierungen, aber auch „rein“ gruppeninterner Dynamiken können Machtgefälle entstehen, die die Beziehungen belasten. Ich gehe sensibel und gleichzeitig kritisch damit um.

Strukturierend und gesprächsbegleitend.

Ich stelle begleitend eine Struktur her, damit sie gut ins Gespräch kommen und auch bleiben. Weiterhin kann ich Ihnen Impulse und Fragestellungen von Außen anbieten: Behutsam, metaphorisch und systemisch genauso wie herausfordernd, direkt und wohlwollend kritisch.

Mit kreativen Methoden und dem Körper.

Ich arbeite auch gerne mit kreativeren und experimentelleren Methoden wie Aufstellungen, Theaterübungen, Körperwahrnehmung, Achtsamkeitsübungen, Schreibaufgaben oder auch mal einem Themen-Spaziergang.

Vor Ort oder online.

Ich reise gerne zu Ihnen oder organisiere einen neutralen Ort für unsere Treffen vor Ort, in Leipzig oder Berlin. Alternativ sehen wir uns online und nutzen dabei vielfältige Methoden oder visualisieren alles übersichtlich und vorbereitend für die Weiterarbeit, z.B. mit Miro.

Mutig und transformativ.

Ich glaube an den transformativen Kern eines gelungenen Kommunikations-Prozesses oder frei nach R. Luxemburg: „Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.“
Umso dankbarer bin ich Ihre mutigen Schritte und Veränderungsprozesse begleiten zu können.

Über mich

Hallo! Ich heiße Gregöre.

Ich arbeite freiberuflich mit Moderation, Mediation, Gruppenprozessbegleitung und Workshops/Trainings.

Ich habe von 2019 bis 2020 die Mediationsausbildung beim Praxiskollektiv zwischen*räume in Leipzig gemacht und arbeite seit März 2020 viel mit dem Verfahren Mediation, vor allem zusammen mit selbstorganisierten Gruppen wie Hausprojekten, Polit-Initiativen, soziokulturellen Zentren und (Kollektiv-)Betrieben, aber auch in romantischen Paarbeziehungen.

Ich bin weiß und nicht-binär transfeminin. Ich habe einen ostdeutsche Armuts-Klassenhintergrund mit Uni-Bildungsabschluß, bin nichtbehindert und mache keine Antisemitismuserfahrungen.

Bitte sprechen Sie mich an mit „Liebe*r Gregöre Hamann“, „Sehr geehrte*r Gregöre Hamann“, „Hallo Gregöre“ etc. Als Pronomen können Sie anstatt „er“ oder „sie“ meinen Namen oder das Pronomen „sier“ verwenden. Herzlichen Dank!

Mehr Informationen zu Neopronomen wie sier.
Hobbies

Ich tanze für mein Leben gern, baue Gemüse im Kleingarten an, koche und backe viel, liebe Musik aus sehr verschiedenen Genres.

Podcasts

Ich feiere Podcasts wie den „Tupodcast“, „Auf eine Tüte“, „TheirStory – Their Art“, „Rice and Shine“ oder „Irresistible“.

Andere über mich/Referenzen

Im Juli 2019 unterstützten Gregöre und eine Kollegin unser Hausprojekt mit einer zweitägigen Moderation/Mediation. Nach einer anstrengenden 2-jährigen Vorbereitungs- und Startphase wollten wir uns und unsere jeweiligen Bedürfnisse und Grenzen besser kennenlernen, um zusammen die Eröffnung des an das Hausprojekt angeschlossenen Community Spaces anzugehen.

Gregöre und die Kollegin brachten uns schon in der Vorbereitung viel Offenheit und Interesse entgegen und konzipierten ein tolles und aufschlussreiches Wochenende, bei dem sich alle sicher genug fühlten um sich den Anderen gegenüber zu öffnen.

Der behutsame Umgang mit den unterschiedlichen Biografien, Eigenheiten und Sorgen Aller ließ uns wirklich zusammenwachsen. Auch in emotional schwierigen Momenten fühlten wir uns immer gut aufgehoben. Vorallem unsere neuen Mitbewohner*innen gingen trotz Sprachbarrieren mit dem Gefühl aus der Mediation, nun Teil der neuen „Familie“ geworden zu sein.

Auch wenn wir natürlich nicht alle Schwierigkeiten restlos aus dem Weg räumen konnten, hat uns die Mediation enorm geholfen, Vertrauen ineinander zu gewinnen. Seitdem gehen wir auf jedenfall besser miteinander um und funktionieren auch als Kollektiv besser.
Wir würden auf jeden Fall wieder um Unterstützung bitten und freuen uns auf ein nächstes Mal.

Hausprojekt S.

Gregöre hat zusammen mit einer Kollegin unsere Zukunftswerkstatt begleitet. Sie sind als ruhiges und sehr harmonisches Team aufgetreten. Sie haben uns viel Raum gegeben und uns dennoch klar durch den Zeitplan geführt. Stellenweise sich zurückgehalten, und anderswo ihre Pläne und Gedanken transparent gemacht.

Für mich war es sehr spannend, auf diese Art Einblicke in ihre Arbeit zu bekommen und unsere Gruppenarbeit ein bisschen von einer anderen Ebene aus reflektieren zu können.

Unsere Gruppe hat es sehr entlastet, dass die beiden sich um die Aufbereitung der Ergebnisse gekümmert haben. So haben wir eine Art neutrales Protokoll bekommen, mit dem wir gut weiter arbeiten konnten.

Neben der freundlichen und ruhigen Art der beiden Moderator:innen, habe ich während der gemeinsamen Arbeit auch sehr geschätzt, eine Ahnung davon zu bekommen, dass da im Hintergrund noch ein großes Methoden-Repertoire lauert, von dem wir aber immer nur genau das bekommen haben, was gerade gut für uns gepasst hat.

Marlene, Bäcker*in

Ich habe einen Klassismusworkshop bei Gregöre besucht und war sehr beeindruckt davon, wie wir als Gruppe innerhalb von 3 Stunden einen theoretischen Rahmen aufgespannt haben und gleichzeitig tief in die persönliche Biographie getaucht sind. Toll war besonders der Austausch in Kleingruppen, in denen wir uns mit unseren Erfahrungen und familiären Prägungen beschäftigt haben, um eine eigene Positionierung zu entwickeln.

Ich habe mich durch Gregöre sehr „abgeholt“ gefühlt und konnte mich gut und sicher auf alles einlassen. Aus dem Workshop nehme ich viele Impulse zu meiner eigenen Geschichte mit, über die ich noch länger nachdenken werde.

Aber auch viele Anregungen, Podcasts und Texte, mit denen ich mich auseinandersetzen möchte. Vielen Dank dafür!“

Anne, Gemüsegärtnerin

Wir haben uns bei einem Online-Moderationsworkshop, den wir als Bewegungsschule angeboten hatten, kennengelernt. Gregöre hat uns so gutes Feedback gegeben, dass wir sier später gefragt haben ob sier als technischer Support und Chat Moderation in Zukunft mit dabei sein kann.

Und das hat auch direkt sehr gut geklappt, wir haben einige Workshops zusammen gegeben. Gregöre hat auch gemeinsam mit uns einen solchen Workshop geteamt.

Für uns war die Zusammenarbeit immer super unkompliziert, herzlich und bereichernd. Vielen Dank dafür!

 Bewegungsschule
https://bewegungsschule.org

Wir haben auf dem Weg zur Gründung unserer gemeinnützigen Bildungsorganisation mit Gregöre und einer Kollegin zusammengearbeitet und waren sehr zufrieden mit der ruhigen, strukturierten Arbeit der beiden.

Sie haben sich viele Gedanken zu den passenden Medien, Strukturelementen und Arbeitsformen gemacht und viele wichitge Impulse in die richtige Richtung gegeben. Sie haben uns damit sehr geholfen – insbesondere weil wir uns auf die Inhalte konzentrieren konnten, aber auch dadurch das wir im Nachhinein immer wieder auf die erarbeiteten Inhalte zurückgreifen konnten.

Bewundernswert empfanden wir auch die Tatsache, dass sie aus einem Wochenend-Workshop während Corona Zeiten, ein erfrischendes Online Format gestaltet haben.

Aterlier Ernährungswende
https://atelier-ernaehrungswende.org/

Wir sind ein Zusammenschluss unterschiedlicher
Hausprojekte und nun schon über zwei Jahre bei der Gründung und im Aufbau einer Dachverbandsstruktur.

Nachdem wir immer wieder das Gefühl hatten in unserem Vorhaben nicht so recht voranzukommen, entschieden wir uns
dafür Gregöre mit ins Boot zu holen, um uns in Form einer
Prozessbegleitung zu unterstützen.

Eine Entscheidung, die rückblickend nicht besser hätte getroffen werden können und letztendlich auch maßgeblich zu der Entwicklung des Verbandes beigetragen hat.

Dabei bereitet Gregöre, mit uns gemeinsam, die monatlichen Treffen vor und steht uns mit Rat und Tat und einem großen Repertoire an Methoden und Moderationsskills zur Seite. Stets der Gruppe zugewandt, mit viel Interesse und Geduld, die uns Gregöre entgegenbrachte konnte so gemeinsam ein strukturierter Fahrplan entstehen, der trotz einiger Umwege das Projekt so sehr voran gebracht hat.

Verschiedenste Hürden konnten wir meistern durch Gregöres empathischen, differenzierten und kritischen Anspruch auch mit angespannten Gruppendynamiken produktiv umzugehen. Dank Gregöre gelingt es uns also nicht nur auf einer organisatorischen Ebene unsere Strukturen handlungsfähig und wirksam einzurichten sondern uns als Gruppe selbstkritisch zur reflektierten, bereits Erreichtes anzuerkennen und somit neue Pläne selbstbewusst zu schmieden. Letztendlich führt uns Gregöres Prozessbegleitung nach wie vor immer wieder durch neue Lernfelder, die uns als Gruppe stärken und trotz oder viel mehr genau wegen der kontinuierlichen Unterstützung in unserer Selbstständigkeit und unserem Selbstvertrauen wachsen lassen.

Wir sind Gregöre für die kompetente, solidarische und einfallsreiche Begleitung sehr dankbar und umso glücklicher darüber, dass Gregöre und der Verband die nächsten Etappen noch gemeinsam gehen werden.

Hausprojekt Kreuzbergring, Göttingen

Mein Verständnis von Konflikten und Mediation

Wir haben einen Konflikt. Oder hat der Konflikt schon uns? Was ist jetzt das richtige für mich und uns?

Wo Menschen sich begegnen, gibt es früher oder später Konflikte. Konflikte gehören zum Leben dazu, können wertvolle Energien freisetzen, uns dabei helfen mehr über uns und unsere Mitmenschen zu erfahren, wichtige Bedürfnisse und Werte deutlich machen oder auch in Frage stellen, Veränderung anstoßen, uns näher zu uns selbst führen, auch durch schmerzhafte Prozesse wie Trennungen hindurch.

Wenn Konflikte eskalieren, kann es schnell unübersichtlich werden. Wir und unser Gegenüber agieren aus einem Stress- oder sogar Panikmodus heraus und greifen dabei auf Verhaltensmuster zurück, die eventuell erstmal nicht zu unserem Selbstbild passen, mit dem wir unter anderen Umständen nicht zufrieden wären. Die Gruppendynamik und Stimmung kann sich verändern von „Wir haben einen Konflikt“ zu „Der Konflikt hat uns“.

In diesen aufregenden und kräftezehrenden Prozessen möchte ich Sie professionell und mitmenschlich unterstützen, als ausgebildete Mediator*in.

Und zwar gerne auch schon an dem Punkt, wo noch Unklarheit herrscht um die Fragen: Was brauchen wir gerade in der Situation, in der wir uns befinden? Und wenn Mediation das richtige Verfahren ist, wie finde ich die richtige Mediator*innen?

Es gibt viele verschiedene Verfahrensmöglichkeiten und darin wieder Ansätze, die passender oder unpassender sein können: Therapie oder Paarberatung für tiefergehende, eventuell auch längerfristige Prozesse, die damit einhergehen können sich ältere traumatische Erfahrungen und Muster anzusehen. Kurzfristiger gibt es verschiedene Beratungsformate oder Interventionen. Die Ansätze können körperorientiert sein oder gesprächsbasiert, systemisch oder nicht.

Geht es um eher rechtliche Auseinandersetzungen innerhalb einer Ehe oder um eine Erbschaft, die aber außergerichtlich geklärt werden soll, können sich Formen der Schlichtung anbieten. Als alternative zu staatlicher Rechtsprechung und Gewaltanwendung finden wir Prozesse wie Transformative Gerechtigkeit und Community Accountability.

Schließlich gibt es Mediation, die in allen diesen Prozessen ein wichtiger Schritt und Baustein sein kann. Mediation -wie ich sie verstehe- liegt der Versuch und Wunsch zugrunde Verständnis füreinander zu entwickeln, sich selbst und den anderen Menschen wieder besser zuhören zu können, schließlich in eine gemeinsame Lösungssuche zu gehen die alle Parteien bereichert, anstatt faule Kompromisse und Zwischenlösungen herzustellen. Ich finde es grundsätzlich mutig und klug sich auf so einen Prozess einzulassen. Auch weil das eher nicht der „normale“ Weg ist, der uns von der Gesellschaft und ihren Institutionen, den Menschen mit denen wir aufwachsen beigebracht wird. Oder frei nach Rosa Luxemburg: „Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.“

Mediation kann das geeignete Verfahren sein, wenn akut ein Konflikt vorliegt oder eine Schwierigkeit Sachfragen zu entscheiden, für die wir erstmal Klärung auf Beziehungs- und emotionaler Ebene versuchen müssen. Aber auch wenn schon eine Trennung voneinander als Option im Raum ist.

Genauso ist vorbeugend ein gemeinsames Arbeiten vorstellbar, etwa als Konfliktprävention, mit dem Ziel sich besser kennenzulernen, zu verstehen was für Konflikttypen wir sind, welche Geschichte und Vorerfahrungen, welchen emotionalen Rucksack wir diesbezüglich in ein gemeinsames Projekt mitbringen.

Gemeinsam durch einen Konflikt zu gehen, begleitet und unterstützt durch ein Verfahren wie Mediation wird erst einmal heißen: Ich verlasse meine Komfortzone. Dadurch können spannende Lernprozesse angestoßen werden. Gleichzeitig brauchen wir dafür häufig einen Rahmen, der sich sicher anfühlt und dessen Grenzen wir kennen und abgesteckt haben.

Am Anfang steht häufig eine Priorisierung, welches die Themen sind bei denen wir uns gemeinsam Unterstützung wünschen. Sowie die Frage was wir brauchen im Hinblick auf den Gesprächs-Rahmen und das setting, um uns gut auf die Gespräche einlassen zu können. Schließlich sind auch häufig Fragen im Raum wie: Was wollen wir gemeinsam/was will ich persönlich erreichen, welche Ziele möchten wir uns gemeinsam und einzeln setzen? Und auch: Wo sind die Grenzen des Prozesses erreicht?

An allen diesen unterschiedlichen Punkten kann ich Sie unterstützen. Auch ganz grundlegend um erst einmal herauszufinden, was das passendste Verfahren ist. Gegebenenfalls leite ich Sie an eine meiner erfahrenen Kolleg*innen weiter.

Ich freue mich auf ein unverbindlichs Vorgespräch und Sie kennenzulernen und von Ihrem Fall zu hören. Melden Sie sich auch gerne schon mit Terminvorschlägen, -wünschen oder -einschränkungen bei mir.

Übrigens: Wussten Sie schon, dass die meisten Rechtsschutzversicherungen die Kosten von Mediationen übernehmen? So stehen Ihrer einvernehmlichen Konfliktlösung auch keine finanziellen Hürden mehr im Weg.

Neuigkeiten

Praxisgruppe „Klassismus und trans*inter*nicht-binär“ gewinnt den Waltraud-Schiffels-Preis für trans* Empowerment

Wir, Frede Krischan Macioszek und Gregöre Elisabeth Hamann, freuen uns sehr, dass wir mit der Praxisgruppe „Klassismus und trans*inter*nicht-binär“ den diesjährigen Waltraud-Schiffels-Preis gewonnen haben! Wir planen aktuell im September 2022[…]

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Praxisgruppe „Klassismus und Trans*Inter*Nicht-Binär“

Zusammen organisieren Frede Macioszek und Gregöre Hamann eine angeleitete Praxisgruppe von & für Menschen mit trans*inter*nicht-binären (kurz: TIN) Identitäten, die auch Klassismus erfahren (haben).

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Workshop zu Klassismus und Gemeinsame Ökonomien

Im Juli 2021 habe ich einen 2-tägigen Workshop zu Klassismus und Gemeinsamen Ökonomien gemacht. Vielen Dank für all die spannenden Diskussionen. Ein paar Impressionen gibt es in der Gallerie.

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